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Das Geoparkjahr 2026

Die Folgen des schweren Erdbebens von Friaul im Jahr 1976 sind noch heute sichtbar.

Der Geoparkzentrum öffnet im Mai wieder. Für Anfragen erreichen Sie uns jetzt schon unter office(at)geopark.at oder 047 18 301 33.

Die wichtigsten Termine für 2026:

  • Sonderausstellung ab Mai:  "Wenn die Erde bebt - 50 Jahre Erdbeben von Friaul und weitere Naturgefahren"
  • 6. Mai: Gedenkfeier 50 Jahre Erdbeben von Friaul und Eröffnung der Naturgefahrenausstellung in Dellach/Gail mit Lesung von Esther Kinsky aus ihrem Roman "Rombo"
  • 9. Mai: Frühjahrstagung des Naturwissenschaftlichen Vereins in Dellach/Gail mit Vorträgen zu Erdbeben. Das gesamte Programm finden Sie hier.
  • 20. Juni: Wanderung zu den verlassenen Dörfen von Friaul, Moggessa di Là und Moggessa di Qua.

Sonderausstellung 2026 "Wenn die Erde bebt"

Am 6. Mai jährt sich das schwere Beben von Friaul zum 50. Mal. Aus diesem Grund zeigt der Geopark die Sonderausstellung "Wenn die Erde bebt - 50 Jahre Erdbeben von Friaul und weitere Naturgefahren".

Daneben können Sie sich natürlich weiterhin auf Spurensuche nach den ältesten Saurierfunden Österreichs und den schönsten Fossilfunden der Region in der attraktiven und interaktiven Dauerausstellung begeben.

Mehr zum Geoparkzentrum (Eintrittspreise etc.) finden Sie hier.



Die durch den Sturm Vaia im Herbst 2028 verwüstete Untere Valentinalm

Gesteine und ihre Rätsel

Die Mauthner Klamm ist ein Eldorado für Gesteinsliebhaber - nicht nur für Laien auch für Profis. Selbst Bildhauer holen von dort ihr Material. Einige der Steine geben Rätsel auf - diese entschlüsseln unsere Experten und Expertinnen.

Gerhard Koch, Geologe und Bildhauer, hat einen Stein, wie er in der Mauthner Klamm vorkommt, zu einer wunderbaren Skulptur geformt. Die Entstehung des bunten Gesteins hat Roman Sauer enträtselt.

Ein aufmerksame Wanderin entdeckte am Geotrail Zollner seltene Fossilien


Haben Sie Fragen zu Funden im Geopark?

Diese außergewöhnlich gut erhaltenen Fossilien wurden heuer am Geotrail Zollner gefunden. Mit Hilfe des Geoparkzentrums und seinem Netzwerk an Fachleuten konnte das Fossil identifiziert werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Wenn Sie Außergewöhnliches finden und Fragen dazu haben, kontaktieren Sie uns einfach!


die neuesten Forschungsergebnisse

Karl Krainer und Maria Schaffhauser haben sich die Kalke der Zottachkopf-Formation näher angeschaut, die nur am Trogkofel-Massiv zu finden ist.

Neues gibt es auch zu fossilen Korallen aus dem Karbon von Nötsch. Spanische und österreichische WissenschafterInnen haben dieses Thema bearbeitet.

Tektoniker aus Jena konnten nachweisen, dass die Periadriatische Störung (PAL) bis vor 250.000 Jahren große Erdbeben im Gail- und Lesachtal verusachte. Damit war die Störung länger aktiv als angenommen. Heutzutage sind solche Beben äußerst unwahrscheinlich.

Alle Information zu den Forschungsarbeiten finden Sie hier.


Wie hat das Leben auf der Erde früher ausgesehen?

So sehen es Kinder der VS Kötschach-Mauthen

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Sanierung des Orthocerensteins am Vorplatz des Geoparkzentrums

Der ca. 3 Tonnen schwere fossilreiche Kalkstein aus dem Erdaltertum (Silur) der Karnischen Alpen stammt vom Rauchkofel. Aufgrund seiner mehr als tausend fossilen Reste von Orthoceren oder Geradhörnern allein an der Oberfläche des Steins gilt er als exemplarisch für den Fossilreichtum der Karnischen Alpen und beeindruckt alle Besucherinnen und Besucher des Geoparks. Nachdem sich im Laufe der Jahre ein Spalt gebildet hat und der Stein zu zerbrechen drohte, musste der Stein letzten Herbst abgebaut werden, um Gefährdungen von v.a. Personen auszuschließen.

Der Stein wurde im Juni 2023 saniert und wieder vor dem Geoparkzentrum aufgestellt. Das Vorhaben wurde vom Amt der Kärntner Landesregierung Abteilung 14 - Kunst und Kultur gefördert.


Geotrails

Am Geotrail Wolayer See

Acht Geotrails stehen Ihnen allein auf österreichischer Seite zur Verfügung. Drei Geotrails sind grenzüberschreitend angelegt.

Unseren Folder dazu können Sie hier downloaden.

Detailinfos finden Sie hier.

Infos zu Geotrails im italienischen Teil des Geoparks finden Sie hier.

 

Achtung:

Am Geotrail Laas ist der Zugang zu den versteinerten Bäumen infolge von Sturmschäden leider gesperrt. Mit einem guten Auge oder Fernglas lässt sich der neun Meter lange Hauptstamm aber im Fels gut erkennen.


Kalzitkristall aus den Karnischen Alpen, eingebettet in ein Schwemmholz der Gail

Der Hauptfund der Grabung von 2017: die Laufspuren zweier Ursaurier
Der Hauptfund der Grabung von 2017: die Laufspuren zweier Ursaurier
Die Saurierfährtenplatte kehrt nach ihrer Präparation im NHM Wien heim
Die Saurierfährtenplatte kehrt nach ihrer Präparation im NHM Wien heim
Paddelsaurier aus dem Gitschtal. Leihgaben. Foto: P. Brandstätter
Paddelsaurier aus dem Gitschtal. Leihgaben. Foto: P. Brandstätter
Der von H. Kabon am Hochwipfel gefundene Korallenblock, ein Holotypus
Der von H. Kabon am Hochwipfel gefundene Korallenblock, ein Holotypus
Feuchtvegetation heute
Feuchtvegetation heute
Feuchtvegetation vor rund 300 Miilionen Jahren
Feuchtvegetation vor rund 300 Miilionen Jahren
Dieser Farnwedel aus den Karnischen Alpen ziert die Titelseite der ersten Infobroschüre über UNESCO Geoparks
Dieser Farnwedel aus den Karnischen Alpen ziert die Titelseite der ersten Infobroschüre über UNESCO Geoparks
Die Bergung eines einzigartigen Fossilsteins aus der Mauthner Klamm
Die Bergung eines einzigartigen Fossilsteins aus der Mauthner Klamm
Schlackensteinsuche in Laas
Schlackensteinsuche in Laas
Ein türkisblauer Schlackenstein
Ein türkisblauer Schlackenstein

Für Schulen, FHs und Unis

Entdecken Sie unser breites Bildungsangebot beim Klick ins Bild. Von der Schatz- und Fossiliensuche bis zur Naturgefahrenexkursion ist alles dabei!
Gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020.
Ziel dieses Projekts ist die Einrichtung eines Museumsnetzwerks, das die Beziehung zwischen der im  Projektgebiet lebenden Bevölkerung und den naturräumlichen Gegebenheiten des Gebiets verdeutlicht.
Ein Lebenswerk, zusammengefasst in einem Bildband
Seymouria, der häufigste Gailtaler Ursaurier; Foto: P. Brandstätter
Der neue Eingangsbereich im Besucherzentrum; Foto: P. Brandstätter
Frau Ingeborg Fercher aus Hermagor hat
dem Geopark einen Gesteinsblock aus massenhaften Armfüßern (Brachiopoden) gewidmet
Der fast magische Bodensee bei Tröpolach
Bergung des Ammonitensteins von Laas